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Maschinenbau 4.0

Mit "New Technologies and Smart Mechanics" wurde ein österreichweit einzigartiger Ausbildungsschwerpunkt geschaffen, dessen Absolventen den Ansprüchen von Industrie 4.0 und der Digitalisierung mehr als nur gerecht werden. Ab Herbst 2018 startet die Schule der Technik (TGM) mit dem ersten Lehrgang.

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TGM-Schüler zeigen Industrie 4.0.

TGM-Schüler zeigen Industrie 4.0.

Industrieroboter, mechatronische Systeme, smarte Assistenten usw. sind heute allgegenwärtig und aus der modernen Automatisierungswelt nicht mehr wegzudenken. In Zukunft wird sich deren Präsenz noch verstärken. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Systeme und Roboter mit immer komplexeren Aufgaben in der Fertigung zurechtkommen. Hier ist vernetzte Kompetenz im Bereich Informatik, System Engineering, New Technologies, Sensorik, Aktorik und Robotik nebst fundierten maschinen- und stahlbautechnischen Kenntnissen unabdingbar.

Maschinenbauer von morgen

Gelehrt wird eine Kombination von Mensch-Maschine-Schnittstellen (Mensch-Maschinen-Interfaces), Dashboards (Armaturenbrett, auf dem sich Informationen übersichtlich darstellen lassen) und Maschinenbau-Skills. Dabei wird nicht hardcore programmiert, sondern entwickelt, konstruiert, modelliert (3D-Druck, …) Prototypen gebaut und auch programmiert.

Verstärkt wird in Kleingruppen mit starkem Projektbezug gearbeitet. Die Verknüpfung von Simulation (Virtuell Reality und Augmented Reality) mit der Realität, wobei die Automatisierung von Prozessabläufen, Ressourcen-Schonung und Wirtschaftlichkeit in Einklang gebracht werden, stehen im Mittelpunkt. Das Spektrum reicht von der Förder- und Handhabungs-/Manipulationstechnik, Industrie-Robotik bis hin zu digitalen robotergestützten, automatisierten Fertigungsstraßen sowie Energie-, Recycling- und Wiederaufbereitungsanlage, als auch dem Anlagenbau (z.B. Fassaden) über den Leichtbau und Stahlbau hinweg.

Theorie mit viel Praxis

Die handwerklich-technische Ausbildung erfolgt vom 1. bis 5. Jahrgang in der Werkstätte, die individuelle Ausbildung in Kleingruppen in Laboratorien und im Theorieunterricht. Dabei wird stets auf einen starken Projektbezug geachtet. In den höheren Jahrgängen steht im fachpraktischen Bereich, die Verknüpfung von 3D-Konstruktion mit 3D-Druck (Prototyping) und Fertigung (IoT), wobei die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessabläufen, Ressourcen-Schonung und Wirtschaftlichkeit in Einklang gebracht werden, im Vordergrund.

Zusatzqualifikationen geben den Ausschlag

Der Einsatzbereich der Absolventen ist so vielfältig, wie der Maschinenbau selbst. Zusatzqualifikationen können da ausschlaggebend sein, egal ob Sprachzertifikate, Staplerschein, Führerschein, Ausbildung in der Schweißtechnik uvm. Sie alle erhöhen die Chancen beim Berufseinstieg oder an einer weiterführenden höheren Ausbildung wie FH oder Uni.

Die junge, anwendungs- und zukunftsorientierte Ausbildung startet erstmals im Schuljahr 2018/19 am tgm an der Höheren Abteilung für Maschinenbau. Nähere Informationen unter:

www.tgm.ac.at/tagesschule/hmb


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Aus- und Weiterbildung, HTL

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